Freitag, 07 Februar 2020 15:57

Das leichteste Spiel der Saison!

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Die Erste empfängt am Wochenende den nahezu unangefochtenen Spitzenreiter TSG Harsewinkel! Anwurf ist am Samstag, 19:30 Uhr in der Schulsporthalle!

Die Gäste aus Harsewinkel führen mit 28:2 Punkten die Tabelle an und marschieren schnell Richtung Wiederaufstieg. Die HSG wird daher ausnahmsweise mal nicht als Favorit in das Spiel gehen und kann frei aufspielen. Harsewinkel ist taktisch dank Trainer Manuel Mühlbrandt grundsolide, muss aufgrund der überragenden individuellen Klasse im Kader allerdings kein spielerisches Feuerwerk abfackeln. Einziger Wackler der Gäste war bisher die Niederlage gegen heimstarke Spradower, in den entscheidenden Partien wie im Hinspiel oder in den Derbys gegen Brockhagen, Steinhagen und Isselhorst waren sie jedoch immer voll da. Die TSG musste aber eine Schwächung hinnehmen: Zur Rückrunde wechselte Rückraumshooter Nikola Krspogacin, welcher der HSG im Hinspiel große Probleme bereitet hat, in die Oberliga nach Jöllenbeck. Der Kader ist mit Florian Bröskamp im Rückraum und Tobias Fröbel am Kreis, um nur einige zu nennen, allerdings immer noch bestens aufgestellt. Der Aufstieg wird ihnen mit bereits acht Punkten Vorsprung wohl nicht mehr zu nehmen sein, jedoch möchte die HSG zumindest alles tun, was in ihrer Macht steht und diese Saison mindestens einen Sieg gegen jedes Verbandsliga-Team einfahren. „Wir werden nicht einfach aufgeben oder schon gratulieren!“ gab sich Kapitän Jannik Grebe kämpferisch, „wir haben nichts zu verlieren, deshalb ist es das einfachste Spiel diese Saison.“ Im Hinspiel hielt HSG 40 Minuten lang mit, musste sich am Ende allerdings doch recht deutlich mit 31:24 geschlagen geben. Dabei begegnete ihr häufig sieben Feldspieler, worauf man auch am Samstag vorbereitet sein sollte.

harswinkel vor 1

„Klasse haben die überall, defensiv fällt die Taktik also einfache Statistik zurück“ sagte Mathelehrer Jan Schwensfeger lachend, „der Ball ist am häufigsten im Rückraum, also müssen wir da vor allem kompakt stehen. Außerdem ist der schwierigste Wurf von außen, also wenn es drauf ankommt, bitte von da.“ Klingt logisch! Die Erste verlässt sich hier auf die eigene Stärke, auch wenn es einen kleinen Rückschlag gab. Thomas Stennes verletzte sich im Spiel gegen Brake und sein Einsatz ist fraglich. Chrissi Harst hat jedoch zum Beispiel in Partien gegen die TSG Altenhagen-Heepen gezeigt, was er gegen Kader vom Oberligakaliber ausrichten kann. Offensiv gilt ebenfalls ein mathematischer Ansatz: die einfachsten Tore kommen aus dem Tempo und das geht wiederum Hand in Hand mit einer guten Abwehr. Absolut knorke, wie manchmal alles zusammenpasst! Zumindest auf dem Papier, denn Harsewinkel wird der Logik der HSG liebend gerne widersprechen und es alles andere als leicht machen. Um für einen Sieg in Frage zu kommen ist bedingungsloser Kampf und gegenseitige Unterstützung notwendig. Mit zwei Punkten könnte die Erste sich ein kleines Polster auf Platz drei bis fünf aufbauen. Der zweite Platz ist der HSG am Wochenende auch bei einer Niederlage nicht streitig zu machen, auch wenn man dann punktgleich mit Senden, Isselhorst und Brockhagen sein könnte.

Die HSG Altenbeken/Buke braucht zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen! Es gibt nur ein Gas: Vollgas!

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