Freitag, 09 Oktober 2020 10:36

Erste zu Gast in Ahlen!

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Am Samstag reisen die Eisenbahner zur Ahlener SG 93 II. Anwurf ist um 18:15 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen. Dabei hat allerdings auch ein HSGler ein Heimspiel…

Die Gastgeber sind der HSG nur mäßig bekannt, zuletzt spielte man vor zwei Jahren gegen die Drittligareserve. Damals kämpfte Ahlen gegen den Abstieg und setzte unglücklicherweise einen nicht berechtigten Spieler ein, sodass sie alle hart erkämpften Punkte wieder abgegeben mussten. Das sie damals nicht abstiegen lag lediglich daran, dass der aufstiegsberechtigte Landesligist verzichtete. Letzte Saison war Ahlen in der Verbandsliga Staffel 2 eingeteilt und traf daher nicht auf die HSG. Sie schlossen die Saison erneut im Tabellenkeller, aber immerhin auf Platz 12 und damit einem Nichtabstiegsplatz ab. Der Kader der SG ist überschaubar und verlässt sich stark auf seine zwei Leistungsträger im Rückraum: Marvin Michalczik (Bruder des Nationalspielers) und Lucas Fischer. Letzterer zog sich in der abgebrochenen Saison einen Kreuzbandriss zu, was das Abschneiden der Ahlener teilweise erklären kann, aber auch zeigt, dass die junge Mannschaft eng zusammensteht und auch ohne einen absoluten Könner nicht aufgeben wird. Ob Fischer am Samstag dabei ist oder noch verletzungsbedingt aussetzen muss, ist unklar und wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn zeigen.

Harsewinkel vorbericht

(Alex „Laszlo“ Jungeilges kommt am Samstag mit dem Fahrrad.)

Bei der HSG freut sich besonders Alex Jungeilges auf die Partei, denn er ist in Ahlen geboren und tat seine ersten Schritte auf dem Handballfeld für die SG. Sein Vater, der kein Spiel seines Sohnes verpasst, ist noch Jugendtrainer dort und Alex selbst stand im Vorbereitungskader für die 3. Liga, bevor es ihn an die Paderborner Uni zog. Er trifft also auf einige Jugendfreunde, die ihn sicherlich wieder mit lockeren Sprüchen und coolen Handschlägen begrüßen wollen: „A.J., Tiger, was geht?“ hieß es beim letzten Mal, als der Lulatsch sein altes Wohnzimmer betrat. Da kann selbst der jung gebliebene Gerd Wiemann nur den Kopf schütteln.

Die HSG geht im Gegensatz zu den Gastgebern bereits in das zweite Saisonspiel. Auf die Frage, ob dies ein Vor- oder Nachteil wäre, antwortete Trainer Andrey: „Da tut sich nix. Wir konnten Ahlen bisher nicht spielen sehen, sie haben sich dagegen bestimmt auf uns vorbereitet. Aber immerhin konnten wir bereits an unseren Fehlern aus der ersten Partie arbeiten.“ Tatsächlich hat sich die Erste vor allem auf den Mittelblock konzentriert, denn man hatte beim Saisonauftakt Probleme mit dem Kreisläufer. Außerdem kommt am Samstag mit den beiden angesprochenen Ballermännern ein anderes Kaliber an Rückraumschützen auf die Deckung zu. Da der Einsatz von Marin Vitic aufgrund seiner Knieverletzung weiterhin fraglich ist, waren Deckungsübungen in neuen Formationen an der Tagesordnung. Offensiv hat man sich außerdem auf eine mögliche Manndeckung gegen Gössi vorbereitet.

In der Halle der Gastgeber ist reichlich Platz, bis zu 300 Zuschauer scheinen zugelassen zu sein. Die HSG hofft daher auf den ein oder anderen mitgereisten Fan. Es gibt nur ein Gas: Vollgas!

Die Zwote ist am Samstag bereits um 16:00 Uhr beim HC 71 Steinheim dran und könnte dort auf den alten Bekannten Malte Werning treffen. Die Dritte spielt erst am Sonntag um 15:30 bei TSV Schloß Neuhaus 3.

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